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Brunzer

Österreichisch für "Pisser".

 

Sprache: Peuerbacherisch

Synonyme:
Pissnelke, Pisser, Lulumanderl

Hauptkategorie:
Derb vulgär

Weitere Kategorien:
Österreich

Kommentare

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Der Brunzer

von MarkeArt www.myspace.com/markeart [14.02.2007 16:24]

Der Brunzer

Diese Geschichte erzählt von einem Schüler, welcher eines Morgens, schönen Morgens nichts ahnend, die sanitären Anlagen der Schule im Nebengebäude St. Fidelis aufsuchte…

Ich gehe den Flur entlang mit einem schwammigen Gefühl in der Magengegend, das ich schon seit 7.30 Uhr mit mir herumtrage, öffne die Tür zum Klo im Erdgeschoss und sehe wohl gerade noch im rechten Augenwinkel gerade so eine sehr korpulente Person, nennen wir ihn Lehrer X, der ebenso auf das Klo zukommt.
Kurz darauf, vor dem Pissoir stehend, befinde ich mich aufgrund verschiedener Ursachen im Zwiespalt, bis ich mich dann letztlich entscheide dem Druck nachzugeben und eine Kabine aufzusuchen. Als ich mich endlich entschließen muss und kann mich vom Pissoir abzuwenden und eine der vier Kabinen inspiziere, ich vergewissere mich, ob auch Klopapier vorhanden ist, was im Normalfall nicht der Fall ist, aber heute habe ich Glück, bin ich im Zuge mich in die Kabine zwei einzuschließen, als mich urplötzlich Lehrer X in der Türe stehend anstarrt.
Halb den Rücken zu ihm gedreht, starre ich ihn überrascht an und er bleibt, in diesen zehn Sekunden des Erstaunens auf beiden Seiten in der Türe stehen, betritt weder das Foyer des Kloraums noch schließt er die Türe, woraufhin ich mich ohne Kommentar in die Kabine zwei einschließe.
- als ich bald darauf aus dem Klo trete, ein Gefühl der Erleichterung beherrscht meine Sinne, stehe ich plötzlich vis-à-vis Lehrer X gegenüber. Als ich ihn fragend anstarre, fragt er schließlich, ob ich mich denn nicht rechtfertigen wolle und ihm etwas zu gestehen hätte.
Etwas verblüfft und leicht empört über diesen unklaren Vorwurf und den schroffen Umgang eines Pädagogen gegenüber eines Abiturienten, wusste ich zuerst überhaupt nicht was er meinen könnte, oder ob er sich gerade einen Spaß erlaubte. Als dieser Gedanke und die allgemein lächerliche Lage, in der ich mich befand, ein Schmunzeln in meinem Gesicht unvermeidbar werden ließ, verneinte ich schließlich höflich, ich hätte nichts zu gestehen. Schließlich hatte ich mich ja nur, anfangs zwar etwas unschlüssig, letzten Endes aber mit gutem Gewissen „erleichtert“, was aber nach meinen Rechtskenntnissen keinerlei Rechtfertigung bedarf. Ich hatte gegen keine Regel und auch gegen kein Gesetz verstoßen, also fragte ich ihn eindringlich was er denn meine.
Nach abermaligem eindringlichem Blickwechsel beschuldigte er mich schließlich ein zu sein...
Auf die Frage hin was das bedeuten solle, da ich das Wort anfangs nicht verstand, was allerdings nicht ungewöhnlich ist, da es aus dem Peuerbacherischen kommt, erklärte mir Lehrer X die Bedeutung im Detail. Ein sei jemand, der nicht wie jeder normale Klobesucher in das Klo pinkele, sondern daneben und rund herum. Er versuche so viel Ärgernis wie möglich zu erregen, indem er sich nicht an die zumindest im Norden unseres Landes weit verbreitete Norm und Regel halte, die sanitären Anlagen so wie vorgesehen zu nutzen. Der so genannte , wäre demnach ein Vandale, den er, Lehrer X, aufspüren und unschädlich zu machen versuche.
Ich war empört, war aufgebracht, fühlte mich entblößt und verleumdet. Ich, der ich mich seit jeher zu den seriösen Klobesuchern zähle, wurde einer solch infamen Tat beschuldigt, zu welcher ich nie auch nur im Stande gewesen wäre daran zu denken.
Nun musste ich mich also tatsächlich dennoch rechtfertigen, da ich einen solchen Vorwurf natürlich nicht auf mir sitzen lassen wollte – mein seriöser Klogängerruf wäre verloren gewesen.
Also begann ich ihm zu erklären, dass ich nicht der gesuchte sei, dass ich zu geübt und mit den allgemeinen Klobenutzerregeln vertraut sei und dass ein solch’ schlechtes Benehmen wohl eher ins Kindesalter gehöre und dies aufgrund meiner hygienischen Erziehung nicht vertretbar wäre. Dass ich lediglich in einer Unschlüssigkeit wohl den trügenden Anschein erweckt haben musste, ein Klovandale zu sein.
Nach langen Beschwichtigungsversuchen und der mehrmaligen Beteuerung meiner Unschuld also ließ Lehrer X endlich mit zaghaften durchdringenden Blicken von seinem Verdächtigen ab und ich konnte mich mehr oder weniger beruhigt in den Unterricht zurückbegeben.
Doch war Lehrer X nun wirklich von meiner Unschuld überzeugt, oder sieht er immer noch einen in mir? Ich bin mir jedes Mal im Unklaren darüber, wenn er mich sieht, wie und vor allem was er von mir denkt?

Ach und bevor ich’s vergesse, jeder von euch kann der sein, auch der, von dem man es nicht erwartet. Vor dem ist niemand mehr sicher und die zukünftige Lehrerschaft muss alles tun, um den Klovandalen zu finden und umzuerziehen, nachdem Lehrer X leider wegen seiner Pensionierung, seine Jagd abbrechen muss. Ich wünsche ihm jedenfallls dennoch viel Glück bei der Jagd nach dem .

Mein Kater heißt "Timotheus Brunzer"

von Thomas [06.09.2007 18:44]

Er ist grauweiß und ein lieber Kerl,er ist ein hauskater und 1 Jahr alt;sein Spitzname ist Timotheus Brunzer.
Er benutzte von Anfang an da Katzenklo, ist sehr sauber,er wird auch liebevoll in der Pfalz von meiner Oma Brunzerle genannt.
Liebe Grüße von Thomas,13


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